Rinderbraten – Einfach selber machen

Für einen Rinderbraten verwendet man vom Rind das etwas grobfasrige Tafelstück oder die dicke Schulter, die ein sehr saftiges, kompaktes Stück ist, das sich hervorragend für einen köstlichen Rinderbraten eignet. Das magere, trockenere Weisse Scherzel und das magere Meisel werden für gespickte Braten verwendet.

 

Bei einerm Rinderbraten ist die Qualität des Fleisches entscheidend

Bei einerm Rinderbraten ist die Qualität des Fleisches entscheidend

Eine bedeutende Rolle für das gute Gelingen des Bratens spielt die Qualität des Fleisches. Rindfleisch sollte dunkelrot und mit hellgelblichem Fett marmoriert sein. Diese Marmorierung, die durch dünne Fettäderchen im Muskelfleisch entsteht, macht das Fleisch saftiger, zarter und geschmackvoller. Wichtig ist ebenfalls, dass das Fleich gut abgehangen ist. Es sollte einen Fingerdruck schnell ausgleichen. Für 4 Personen rechnet man mit einem ca. 1 kg schweren Bratenstück.

Die Zutaten

    • 1 kg Rinderbraten
    • Salz, Pfeffer und Senf
    • 1/2 kg Wurzelwerk (Petersilienwurzel, Sellerie, rote Möhren, gelbe Möhre)
    • 50 Gramm Zwiebel
    • 1 Lorbeerblatt
    • 3-4 Pfefferkörner
    • 2-3 Pimentkörner
    • Prise Muskatnuss
    • Thymian
    • 2 EL Preiselbeerkompott
    • 50 Gramm Butter
    • Wasser oder Rindsuppe zum Aufgießen
    • 1/8 l saure Sahne
    • 1/16 l Rotwein
    • 20 Gramm glattes Mehl

Die Zubereitung

Das Fleischstück (einwandfreies Fleisch muss nicht gewaschen werden) wird mit Salz und Pfeffer eingerieben und mit Senf bestrichen. Das Wurzelwerk wird geputzt, gewaschen und blättrig geschnitten, die Zwiebel in Ringe geschnitten. Das Wurzelwerk wird zusammen mit der Zwiebel in Butter angeröstet, das Bratenfleisch dazugegeben und an allen Seiten angebraten. Nun gießt man mit heißem Wasser oder Rindersuppe auf, würzt mit Lorbeerblatt, Pfefferkörnern, Pimentkörnern, Thymian und einer Prise Muskat, fügt das Preiselbeerkompott bei und gibt den Braten in das vorgeheizte Backrohr. Während des Bratvorgangs gießt man regelmäßig wenig heißes Wasser oder Suppe zu und übergießt den Rinderbraten damit mehrmals. Die Bratzeit beträgt bei 110° C ca. 2 Stunden. Wird ein Bratenthermometer verwendet, dann sollte eine Kerntemperatur von 73° C erreicht werden.

Der fertige Braten wird nun aus dem Saft genommen, dieser durch ein Sieb passiert und mit einem Gemisch aus saurer Sahne, Mehl und Wein gebunden. Den Saft gut verkochen lassen. Den Braten portionieren, wobei darauf zu achten ist, dass das Fleisch stets quer zur Faser geschnitten wird, und mit der fertigen Sauce servieren.

Die Beilagen

Als Beilage eignen sich Nudeln ebenso wie Spätzle, Reis oder Klösse. Kartoffelkroketten schmecken ebenfalls hervorragend zum Rinderbraten und Birnenhälften mit Preiselbeeren gefüllt sind eine zusätzliche köstliche Beilage.

Zusammengefasst wird benötigt

  • Fleisch für einen Rinder- oder Rinderschmorbraten
  • Wurzelwerk und Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Senf
  • Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Pimentkörner
  • Muskatnuss, Thymian, Preiselbeerkompott
  • Butter
  • Wasser oder Rindsuppe
  • saure Sahne, Rotwein und Mehl

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